Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Klosteranlage

Barocke Klosteranlage Obermarchtal

Ehem. Prämonstratenser-Stift Marchtal

Aus welcher Richtung Sie auch immer nach Obermarchtal kommen, zunächst wird Ihnen die dominierende Klosteranlage mit ihren beiden Türmen ins Auge stechen. Sie ist die einzige architektonisch in sich geschlossene, vollendete und komplett erhaltene barocke Klosteranlage Oberschwabens. Neu erbaut von 1686 bis 1769 birgt sie viele Sehenswürdigkeiten von höchster Bedeutung. Heute befindet sie sich im Eigentum der Diözese Rottenburg-Stuttgart und beheimatet vor allem schulische Einrichtungen der Stiftung Katholische Freie Schule.

Klostergarten Eingang Torbogen
Klostergarten Eingang Torbogen
Kloster von oben
Kloster von oben

Die imposante Klosterkirche wurde in 15-jähriger Bauzeit (1686 - 1701) von Michael Thumb, Christian Thumb und Franz Beer errichtet. Sie wurde 2001 zum Münster erhoben und hält für den Besucher bemerkenswerte Kunstschätze bereit: frühbarocke Ausstattung mit weißem Wessobrunner Stuck, zahlreiche Altäre, das Chorgestühl von Paul Speisegger (1690), die Orgel von Johann Nepomuk Holzhey (1782 bis 1784) und die Sakristei mit geschnitzten Paramentenschränken aus Eichenholz. Das Gesamtgeläut mit 13 Glocken ist das größte historische in Baden-Württemberg.

Der Kapitelsaal

Das Kapitel, der Rechtskörper des Klosters, dem alle Chorherren angehörten, traf sich zu seinen Beratungen im Kapitelsaal. Hier wurden die Äbte gewählt, über die Aufnahme neuer Chorherren abgestimmt, Schuld bekannt und Recht gesprochen. Deshalb kommt dem Kapitelsaal nach der Kirche für das klösterliche Zusammenleben die wichtigste Bedeutung zu. Entsprechend aufwendig war der Bau und dessen Ausstattung. Herausragend ist das Kapitelgestühl aus der Zeit von 1707 bis 1713, ein Meisterstück der Schnitzkunst von Andreas Etschmann, Hans Heinrich Schlegel und Georg Anton Machein.

Kapitelsaal
Kapitelsaal
Kapitelgestühl
Kapitelgestühl

Das Sommerrefektorium - Spiegelsaal

Das Marchtaler Refektorium (Speisesaal eines Klosters) ist wohl das schönste Refektorium des oberschwäbischen Barocks. Architektur, Stuck und Malerei erreichen bei der Vollendung der gesamten Klosteranlage einen letzten, unüberbietbaren Höhepunkt. Dieser Prachtsaal wird wegen seiner zwölf großen und 150 kleinen Spiegel auch "Spiegelsaal" genannt. Es ist ein hochrangiges Gemeinschaftswerk des Baumeisters Johann Caspar Bagnato, des Stuckators Francesco Pozzi und des Malers Joseph Ignaz Appiani.

Umgebung

Ferien rund um den Bussen
www.erlebnis-oberschwaben.de

Oberschwaben Tourismus
www.oberschwaben-tourismus.de

Großes Lautertal
www.lautertal-online.de

Schwäbische Alb
www.schwaebischealb.de

Musikfestwochen Donau-Oberschwaben
www.musikfestwochen.de